Ich denke dass du mir "Drei-Farben Sender" RTL meinst. Gottseidank hat die deutsche Senderlandschaft durchaus mehr zu bieten als nur RTL.

Moderator: Caporal
Ich denke dass du mir "Drei-Farben Sender" RTL meinst. Gottseidank hat die deutsche Senderlandschaft durchaus mehr zu bieten als nur RTL.
Meines Erachtens gibt es in unserem Land zwar keine staatlich gesteuerten, dafür aber jede Menge staatlich kontrollierte und staatlich finanzierte Medien. Man schaue sich alleine die politischen Opportunitäten bei der Besetzung der Rundfunkräte und Intendanten an.CaptainMorgan hat geschrieben: ↑So Apr 19, 2020 1:05 amIch weiß ja nicht in welchem Land du lebst, aber hier in Deutschland gibt es keine Medien die vom Staat kontrolliert oder gesteuert werden. Wenn du sowas suchst musst du schon nach Russland oder Nordkorea gehen.![]()
Die Presse war so gesehen nie wirklich "unabhängig" im Sinne politischer Neutralität, wie du richtig schreibst ist jedes Medium einem bestimmten politischen Spektrum zuzuordnen. Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, und letztlich kann ich mir hier in Deutschland als freier Bürger aussuchen welches seriöse Medium ich zur Informationsgewinnung und Meinungsbildung nutzen möchte. Den Luxus gibt es in anderen Teilen der Welt nicht unbedingt.Private hat geschrieben: ↑So Apr 19, 2020 11:54 amMeines Erachtens gibt es in unserem Land zwar keine staatlich gesteuerten, dafür aber jede Menge staatlich kontrollierte und staatlich finanzierte Medien. Man schaue sich alleine die politischen Opportunitäten bei der Besetzung der Rundfunkräte und Intendanten an.
Es gibt auch keine „objektive“ Presse. Warum auch ? Seit 30 Jahren beziehe ich den Spiegel und weiß vor jeder Ausgabe, dass es sich um ein „linkes“ Meinungsblatt handelt. Demgegenüber finde ich bei der FAZ eher liberale und bei der Welt konservative Positionen. Schließlich schreibt jede Presse für ihr Publikum. Gleiches gilt für die Online - Ausgaben.
Mithin kann ich mir aussuchen, welche politische Position ich lesen will.
Ähnlich im Fernsehen. Während die ARD und einige ihrer Regionalsender wie etwa der WDR ziemlich „links bis grün“ einzustufen sind, ist das ZDF schon eher in der Mitte platziert.
RTL ist, da journalistisch zu vernachlässigen, insoweit gar keiner Betrachtung zugänglich.
Übrigens, und dies nur colorandi causa, habe ich im Figuren - und Reenactmentbereich eher positive Erfahrungen mit der Presse gemacht.
Da bin ich voll bei dir. Es ist ja schön, wenn wir alle Spaß haben aber der Zuschauer muss mit einbezogen werden. Sie zieren sich manchmal und trauen sich nicht einen anzusprechen, deshalb muss man die Zuschauer mitnehmen.Mon chi chi hat geschrieben: ↑So Mai 03, 2020 2:24 pm Gefechtsdarstellung halte ich schon für ein Kernelement für Militärische Reenacment. Und wenn nach einer Salve ein paar eine Verlust Darstellung machen finde ich das auch nicht falsch.Die Zuschauer sollten schon erkennen das es massive Auswirkungen gehabt hat, wenn eine Seite auf die andre angelegt hat und es sollte auch zu Erkennen sein welche Partei die Schlacht Xy gewonnen hatte.
Die Presse ,das ist doch auch keine Homogene Maße,da gibt es solche und solche.Die Lokalen Medien wollen einen einfachen Bericht was bei Ihnen tolles los war,da werden gern die Zuschauer zahlen vergrößert und die Zahl der Akteure mit den Streckenposten in einen Topf geworfen um die Sache schön groß und wichtig zumachen.Ist das Event groß=ist auch Mein Artikel wichtiger.Bei wirklich großen Events(Leipzig2013/Waterloo2015) gab es schon auch gute Bericht Erstattungen.Jeder Journalist darf eben auch seine Meinung haben.
Aber was wir vor Ort tunen können und zwar in eigenem Interesse ist mit den Zuschauere reden.Viele Leute haben auch wirklich Interesse was über die jeweilige Epoche zu erfahren,wie oft habe ich schon am Wegesrand fragen beantwortet oder am Lagerfeuer unsere Ausrüstung erklärt.Wir müssen die Leute aber auch mitnehmen wollen,der direkte Kontakt mit denn Zuschauern ist manchmal genauso bereichernd wie das agieren in der Gruppe.
Auch kleine Vorführungen vor dem Gefecht ,wie Günter sie nur allzu gern vor dem Publikum machen lässt,geben denn Leuten einen größern Einblick.
Nehmen die Zuschauer mit und machen es für die Leute spannender. Ein bisschen Spektakel gehört eben auch dazu,für die Zuschauer ist es in erster Linie Unterhaltung und wenn sie dann noch ein paar Informationen aus "Ersterhand" bekommen. Der persönliche Kontakt zu den Darstellern ist dann schon ein besonderes Erlebnis.Viele von uns haben ja auch ein beachtliches fundiertes Wissen über die jeweilige Epoche das man weitergeben sollte und warum Mann/Frau Darsteller in dieser oder jeder Epoche ist.Es wird keine größere Veranstaltung geben ohne Zuschauer!! die das ganze auch bezahlen.